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TEMOpolis in der Presse und im Rundfunk:

26.09.2018 STADTANZEIGER Ortenauseite
28.08.2018 Offenburger Tageblatt: Faszinierende Welt der Technik
26.08.2018 Der Guller - Die Sonntagszeitung der Ortenau -
18.07.2018 Badische Zeitung
23.06.2018 Badische Zeitung
26.05.2018 Badische Zeitung
Mai 2018 Wir sind im weltweiten "Museumsfinder" für technische Museen mit zahlreichen Angaben.
19.04.2018 Offenburger Tageblatt: Anfänger-Robotik-AG
März 2018 Das Archiv, Magazin für Kommunikationsgeschichte
24.02.2018 09:15 HitRadio OHR
23.02.2018 Radio-Interview mit Frank Leonhard und Reinhard Braun
27.02.2018 Badische Zeitung
22.02.2018 Mittelbadische Presse; Ortenau regional
21.02.2018 baden online
21.02.2018 STADTANZEIGER Ortenauseite
15.02.2018 Lahrer Zeitung; Schw. Bote
15.02.2018 Badische Zeitung
04.10.2017 STADTANZEIGER
01.10.2017 Radio-Interview
05.04.2017 STADTANZEIGER
31.03.2017 Badische Zeitung
18.07.2016 Badische Zeitung
02.07.2016 Mittelbadische Presse
01.07.2016 18:40 Lahrer Zeitung
29.06.2016 Offenburger Tageblatt
29.06.2016 11:29 SWR
29.06.2016 STADTANZEIGER
29.06.2016 Badische Zeitung
28.06.2016 16:58 HitRadio OHR
28.06.2016 baden online
05.06.2015 Badische Zeitung

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26.09.2018
Ortenau
Mi, 26. Sept. 2018
STADTANZEIGER
Von (st)
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Offenburg
Mi, 26. September 2018
Veröffentlicht in der gedruckten Ortenau-Ausgabe des Stadtanzeigers.
Von (st)

Autonom geführtes Transportfahrzeug

HOCHSCHULE OFFENBURG

Offenburg (st). Sweaty, Magma oder Schluckspecht – sie gehören zu den öffentlich bekanntesten Forschungsprojekten an der Hochschule Offenburg. Nun soll ein weiteres Leuchtturmprojekt dazukommen: „Wir wollen ein fahrerloses, autonom geführtes Transportfahrzeug entwickeln, wie es meist im Logistikbereich eingesetzt wird“, erklärt Professor Thomas Wendt von der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen. Dieses soll als fächerübergreifendes Projekt angelegt werden, an dem Professoren und Studierende interdisziplinär und in engem Kontakt mit Partnern aus der Industrie arbeiten können. Nur ein Jahr nach der ersten Idee für das neue Leuchtturmprojekt konnte das Team um Professor Wendt jetzt entscheidende Schritte machen, damit das Vorhaben tatsächlich Wirklichkeit wird. So wurden Partner aus der Industrie gefunden, die das Projekt unterstützen.

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen

Einen Anfang macht der Offenburger Spezialist für elektromechanische Antriebstechnik, Hiwin und spendete anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums 10.000 Euro sowie einen Roboterarm als Dauerleihgabe. Noch einmal die gleiche Summe steuert der Verein der Freunde der Hochschule bei, die Hochschule selbst übernimmt 5.000 Euro. Unlängst hat die Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen bereits ein Ultarschall-Indoor-Navigationssytem von Teleocate für rund 10.000 Euro angeschafft, das bereits installiert worden ist.
„Vorbild für uns sind die bereits an der Hochschule existierenden repräsentativen Projekte, die zum einen der Lehre und zum anderen der Lösung von neuen technischen Herausforderungen dienen“, erklärt Wendt: „An Projekten wie Sweaty oder dem Schluckspecht haben Professoren die Möglichkeit zu forschen, Abschlussarbeiten zu betreuen oder die Projekte in Laboren und Vorlesungen einzusetzen. An der Fakultät B+W gab es bislang keine vergleichbare Sache.“ Das soll sich nun ändern.




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28.08.2018
Offenburg
Di, 28. August 2018
Mittelbadische Presse
Ortenau regional
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Suchen unter 28.08.2018

Ferienkinder waren im Technischen Zukunfts-Museum

Faszinierende Welt der Technik

27. August 2018; Autor: Redaktion
Die Kinder erlebten im Schutterwälder Sommerferienprogramm eine spannende Zeitreise: »Vom ersten Telefon bis zur modernen Funktechnik« – im Technischen Zukunfts-Museum Temopolis in Ohlsbach.

Freitags bot die Gemeinde Schutterwald im Rahmen des Sommerferienprogramms eine Exkursion zum Technischen Zukunfts-Museum Temopolis in Ohlsbach an. Gerhart Henco begleitete ein halbes Dutzend Kids im Alter zwischen sieben und 13 Jahren zu dem Anfang des Jahres eröffneten Projekt, die dort einen spannenden Nachmittag unter dem Motto »Vom ersten Telefon bis zur modernen Funktechnik« erlebten.

Clevere Schüler

In der Ausstellungshalle erwartete Heinz Wielage, Museumsmitglied und Dozent an der Hochschule Offenburg, die wissbegierigen Schüler. Der vermittelte erst einmal ein paar physikalische Grundlagen vom Schall bis zur elektronischen Kommunikation. Die wurden dann auch gleich praktisch umgesetzt, indem die »Marconi-Jünger« selbst Gespräche mit dem einfachen Dosentelefon oder dem digitalen Fernsprechgerät führen durften. Spannend wurde es, als Heinz Wielage, lizenzierter Funkamateur mit dem Rufzeichen DC2MG mit den Teilnehmern in den als »Funkbude« eingerichteten Bereich der Halle ging. Hier konnte weltweitem Funkverkehr bis aus Südamerika gelauscht werden, und das über die moderne Kommunikationstechnik »HDSDR«, die über das Internet läuft.
Aber auch historische Funktechnik in Form eines röhrenbestückten »Yaesu FT 200« steht im Museum bereit. In diesen Tagen wird eine über 30 Meter lange Kurzwellenantenne auf zwei Masten vor der Halle errichtet, über die dann mit der rund 60 Jahre alten Amateurfunkstation weltweiter Funkverkehr möglich sein wird. Heinz Wielage: »Der Amateurfunk ist bei der Jugend aufgrund von Smartphone und Co. etwas ins Hintertreffen geraten. Aber mit analoger Funktechnik können mit recht geringem Aufwand weltweite Verbindungen stattfinden. In Krisensituationen war das, wenn die digitalen Netze ausfallen, schon oft die einzige Kommunikationsmöglichkeit mit der Außenwelt.« Die laut Wielage »ganz schön cleveren« Schutterwälder Kinder zeigten sich beeindruckt und erforschten noch die gesamte Ausstellung mit ihren Zeittunneln Mechanik, Elektrotechnik und Kommunikation/IT.
Da taten es ihnen die historischen Radios und Wiedergabegeräte besonders an, die sie selbst in Betrieb nehmen konnten, vom stromlosen Grammofon, über das »Tefifon«, das die Musik auf einem Schallband mit Rillen wiedergibt, bis zur Musikbox, wie sie vor vielen Jahren in jeder Kneipe stand. Der Clou bei den jungen Besuchern war jedoch Bruno, der kleine, äußerst bewegliche Roboter, Maskottchen von Temopolis.
◼ Das Zukunfts-Museum, getragen von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern, kann neben den besonderen Ereignissen übrigens jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung eintrittsfrei besucht werden. Es befindet sich in Ohlsbach, Carl-Benz-Str. 30, direkt an der Durchgangsstraße (www.temopolis.de).




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26.08.2018
So, 26. Aug. 2018
GULLER
Von M. Roth
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Offenburg
So, 26. August 2018, 00:01 Uhr
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe des Gullers.
Von M. Roth

SONNTAGSPORTRAIT: FRANK LEONHARDT

Die Elektronik ist seine absolute Leidenschaft

Eingestellt von: Marthe Roth aus Hausach
Offenburg. Er gilt als einer der Pioniere des Privatradios in Baden-Württemberg und ist Mitinitiator des "Technischen ZukunftsMuseums" in Ohlsbach: Frank Leonhardt. Will man sein Leben in Schlagwörtern beschreiben, dann treffen es wohl diese am besten: Radiomensch, Journalist, Unternehmer und leidenschaftlicher Weingenießer. Der 69-Jährige behauptet von sich selbst, ein Nachtmensch zu sein, da ihm der Tag für seine Projekte nicht reicht. Schon sein Vater hat viel gearbeitet. Dieser fungierte als Tierarzt zunächst in der Nähe von Dresden. Dort ist Frank Leonhardt auch geboren. „Ich bin Sachse, fühle mich aber als Badener“, erzählt er mit einem Lächeln im Gesicht. Als der Vater 1953 von der Stasi aufgefordert wurde, sein Umfeld zu bespitzeln, beschloss die Familie zu fliehen. Der damals vierjährige Frank traf, nur mit dem Allernötigsten bepackt, bei seinen Verwandten in Lahr ein. Später zog es die Familie nach Offenburg. "Im Westen waren wir frei", beschreibt Frank Leonhardt sein Gefühl von damals.
Als Kind verfolgte der heute fünffache Großvater mit einem kleinen Philips Radio auf Mittelwelle englische Piratensender. Dabei faszinierte ihn die Vorstellung von einem Schiff vor der englischen Küste, auf dem ein Diskjockey Radio machte. Später, im Jahr 1999, verwirklichte Leonhardt seinen Traum. Er charterte vor der holländischen Küste zusammen mit Gleichgesinnten ein Schiff und sendete für mehrere Tage von hoher See sein eigenes Radioprogramm. Dies war, wie er stolz sagt, "bis nach Spanien zu hören". Die Jugend verbrachte Leonhardt in Albersbösch. Nach der Schule folgte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Das Studium hat er zwar abgeschlossen, aber: „Ich habe es eigentlich nicht gebraucht." Heute bedauert Frank Leonhardt, dass er stattdessen keine Lehre in der Radiofunktechnik gemacht hat. Denn die Elektronik war schon immer sein Hobby. Als lizenzierter Funkamateur verbrachte der Vater zweier erwachsener Kinder viel Zeit mit dieser Technik. Er verfügt über eine Sammlung von mehreren hundert alten Radios und hat über fast 30 Jahre eine Zeitschrift für Radiofans herausgebracht.

Piratensender und ein freies privates Radio

Die Leidenschaft für das freie Radio, insbesondere für Piratensender der 1960er-Jahre, ist ihm heute noch anzumerken. 1987 war es endlich so weit und Frank Leonhardt ging laut eigenen Angaben als dritter baden-württembergischer privater Hörfunk mit „Radio Telstar Offenburg“ auf Sendung. Unterstützt wurde er damals unter anderem vom Gründer des Stadtanzeigers und des Gullers Wolfgang L. Obleser, der ihm in seinen Zeitungen eine Plattform gab. Mit seinem privaten Hörfunksender wollte Frank Leonhardt ein Kontrastprogramm zum damaligen Heimatradio setzen und vor allem die jungen Menschen ansprechen.
Mit der Novellierung des Landesmediengesetzes endete 1992 allerdings der Spaß vom eigenen Radio. Denn das Gesetz sah nur noch einen Sender in Offenburg vor. "Wir haben nicht das Geld und die Macht gehabt", bedauert er. Um Geld ging es ihm in seinen Projekten sowieso nie: "Bei mir war ein Projekt nie etwas Kommerzielles. Das einzige war meine Firma." Bereits 1975 eröffnete Leonhardt, zunächst in der Okenstraße 59, ein Fachgeschäft für Elektronik, Computer und Hifi. Später zog das Geschäft in das heutige Industriegebiet In der Jeuch. Stolz ist er laut eigener Aussage darauf, als einer der ersten in Deutschland CB-Funk-Geräte verkauft zu haben. "Das waren unsere goldenen Jahre", erzählt er. Doch mit dem Aufkommen des Internets Ende der 1990er-Jahre hat sich Frank Leonhardt sukzessive aus dem Ladengeschäft zurückgezogen. "Das Internet ist für den klassischen Einzelhandel in allen Branchen tödlich", stellt er fest. Über die Fotografie kam er anschließend zum Journalismus und arbeitet unter anderem für den Guller.
Eine weitere Leidenschaft des Vegetariers Frank Leonhardt ist der Wein. Zusammen mit seiner Frau Sigrid absolvierte er die Ausbildung zum Weinguide. Das momentan größte Projekt ist jedoch das Museum "TEMOpolis". Hier kann er seine Erfahrungen aus der Elektronik mit seinen kulturellen Projekten gut verknüpfen und verrät uns: „Ich möchte in Ohlsbach demnächst eine 'technische Weinprobe' anbieten.“




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18.07.2018
Badische Zeitung
Auch vom Technikmuseum wurde Bedarf angemeldet ... lesen Sie selbst:
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Von Barbara Puppe
Mi, 18. Juli 2018
Offenburg

Zu viel Verkehr und zu wenig "Wohlfühlorte"

Stadt informiert mit Bürgerversammlung über vorbereitende Untersuchungen für das neue Sanierungsgebiet "Bahnhof-Schlachthof"


OFFENBURG. Die städtebaulichen Missstände rechtfertigen eine Ausweitung des Bereichs "Bahnhof-Schlachthof" als Sanierungsgebiet. Das ist ein Ergebnis der vorbereitenden Untersuchungen, die die Stadtverwaltung am Montagabend in einer Bürgerinformation vorstellte.

Hoher Sanierungsbedarf

Feststehende Schwerpunkte der Stadtentwicklung werden in den nächsten Jahren der Bahnhof und der Schlachthof mit den jeweiligen Umgebungen sein. Um eine Erneuerung und Entwicklung der beiden Areale zu ermöglichen hat der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, ein neues Sanierungsgebiet "Bahnhof-Schlachthof" vorzubereiten. Die bisher vorliegenden Ergebnisse der sogenannten vorbereitenden Untersuchungen bestätigen, dass im Gebiet städtebauliche Missstände bestehen und eine Ausweitung als Sanierungsgebiet sachgerecht ist. Am Bahnhof gibt es viel diskutierte verkehrstechnische Missstände, im Schlachthof, der Ende 2019 aufgegeben wird, soll ein Kultur- und Kreativwirtschaftliches Zentrum entstehen. Zu beiden Schwerpunkten gab es bereits eine Reihe von Bürger-Informationsveranstaltungen, letzte Woche wurde im Planungsausschuss ein Zwischenbericht vorgestellt, über den nun die Bürger informiert wurden.
Wie Bürgermeister Oliver Martini erläuterte haben sich im April rund 100 Akteure zum "Markttag Bahnhof-Schlachthof" getroffen, um über das geplante Sanierungsgebiet zu diskutieren. Im Vorfeld fand eine schriftliche Befragung von Bewohnern, Geschäftstreibenden und Eigentümern, sowie ein Workshop mit Schlüsselpersonen zum Thema "Sozialräume im Quartier" statt. Mehr als 50 Prozent der privaten Eigentümer sehen laut Befragung Sanierungsbedarf, wobei unter anderem Mangel an "Wohlfühlorten", hohe Verkehrsbelastung und mangelnde Sicherheit nachts angegeben wurden. Auch öffentlich geförderter Wohnraum wurde angemahnt. Für den Bahnhof wurde massive Entlastung vom Durchgangsverkehr gefordert. Im März gab es eine Veranstaltung zum geplanten Kultur- und Kreativwirtschaftlichen Zentrum mit Interessenten. Ein Spaziergang mit Jugendlichen der Astrid-Lindgren-Schule im April brachte auch Anregungen zu Themen wie Spiel- und Sporträume, Ferienprogramm sowie Verkehr und Schulweg.

Ziel ist die Soziale Stadt

Erwin Drixler, Fachbereichsleiter Bauservice stellte klar, dass die Gesamtverantwortung für die Sanierungsgebiete bei der Stadt liege. Ziel sei die Soziale Stadt, Wohnraum solle geschaffen, die gewachsene bauliche Struktur erhalten, wirtschaftliche Entfaltungsmaßnahmen gestärkt und Brachflächen neu strukturiert und umgenutzt werden. Im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet bedürften bauliche Veränderungen, Abbruchmaßnahmen, sowie Veräußerungen von Grundstücken und baulichen Anlagen der schriftlichen Genehmigung der Gemeinden.
"Wir möchten, dass die Vorteile, die durch die Aufwertung als Sanierungsgebiet entstehen, immer beim Eigentümer bleiben", beantwortete Bürgermeister Oliver Martini Fragen nach privaten Modernisierungsmaßnahmen. Für diese gebe es Steuervorteile und Zuschüsse. Entsprechende Informationsflyer seien an alle Eigentümer verteilt worden.
Um den gordische Knoten am Bahnhof zu entwirren, müsse die Lösung der Verkehrssituation erst erarbeitet werden, so Martini. Dazu sei eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben worden. Ein Parkhaus sei unumgänglich, angedacht sei unter anderem eine Mobilitätszentrale am Bahnhof.
"Wir sind mit der Bahn im guten Gespräch", so der Bürgermeister, "wir wollen aber auch unsere eigenen Anforderungen formulieren." Der Bahnhof als stadttypisches Gebäude stehe unter Denkmalschutz und müsse saniert werden, auch die Ostseite des Bahnhofs solle in die Sanierung mitgenommen werden. Deshalb sei die Abgrenzung des Sanierungsgebietes nach Nord-Osten erweitert worden.

Kreativzentrum beliebt

Das geplante Kultur- und Kreativzentrum sei kein fertiges Konzept, sondern soll sich nach und nach im Betrieb entwickeln, wobei die bisherigen Mieter eingebunden werden sollen, informierte Kulturchefin Carmen Lötsch. Das denkmalgeschützte Gebäude solle erhalten bleiben, eingebunden in ein neu zu entwickelndes Stadtquartier, im Bereich Spinnerei, südlich der Wasserstraße, Mühlbachareal.
Für das Kreativzentrum seien 40 Interessenbekundungen abgegeben worden hauptsächlich zur beruflichen Nutzung (Büros, Lager, Werkstätten, Ateliers, Bühne), weniger für Freizeit, Hobby und Bildungseinrichtungen, in den Sparten Digitale Medien (fast 50 Prozent), darstellende und bildende Kunst, Fotografie, Event, seltener Musik. Bedarf wurde auch angemeldet vom Technikmuseum, für Programmkino mit Wohnzimmeratmosphäre, regionales Kino, Jugendtreffpunkt mit Gastronomie oder auch ohne Verzehrszwang, Ausstellungsorte, multifunktionale Begegnungsräume, mit dem Charme des Unfertigen, "nicht teuer, sondern angesagt."
Im Herbst soll im Planungsausschuss abschließend beraten werden, damit fristgerecht zum 31. Oktober der Förderantrag gestellt werden kann. Bis Frühjahr 2019 wird über die Förderung für einen Zeitraum von rund zehn Jahren entschieden. Ziel sei der Einzug der ersten Nutzer des Kreativzentrums zum 1. Juli 2020.
Ressort: Offenburg
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der BZ vom Mi, 18. Juli 2018

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23.06.2018
Badische Zeitung
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Von BZ-Redaktion
Sa, 23. Juni 2018
Ortenaukreis

Robotik-Infos für Schüler

An diesem Samstag in der Ausstellungshalle von TEMOpolis


ORTENAU (BZ). In der Ausstellungshalle von TEMOpolis, dem Technischen Zukunftsmuseum in Ohlsbach, Carl-BenzStraße 30, findet an diesem Samstag, 23. Juni, der zweite Robotik-Workshop für Schüler aus der Ortenau statt. Es treten 17 Teams mit zusammen rund 70 Schülern an. Es sind die Robotik-Gruppen des Vereins Forscher/innen für die Region, der VHS Offenburg, der Klosterschule Offenburg, der Lego-Robotik-Gruppe MSG, von Phenovum Lörrach und der Kinderakademien Biberach, Zell-Weierbach und Sasbach. Um 9 Uhr ist Hallenöffnung, um 10.30 Uhr Beginn der Wettkämpfe, ab 15.30 Uhr findet die Siegerehrung statt. Alles steht an diesem Tag unter dem Motto „Autonome und selbstlernende Systeme“. Die Teams sind nicht an eine bestimmte Plattform gebunden. Das heißt, es können Systeme auf Basis von Lego, Fischertechnik, Arduino usw. gebaut werden. Die Roboter müssen von den Schülern selbst programmiert und gebaut werden. Fertige Roboterbausätze sind nicht erlaubt.
Ressort: Ortenaukreis
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der BZ vom Sa, 23. Juni 2018

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27.05.2018
Badische Zeitung
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Von BZ-Redaktion
Sa, 26. Mai 2018
Offenburg

Neues Projekt zur Digitalkompetenz

Mitgliederversammlung der Bildungsregion Ortenau wählt neue Vorstandsmitglieder und wird über Vereinsaktivitäten informiert.


OFFENBURG (BZ). Für jeden Euro, den sie im vergangenen Jahr als Förderung für die Geschäftsstelle bekommen hat, hat die Bildungsregion Ortenau (BRO) 3,10 Euro an zweckgebundenen Fördermitteln in die Ortenau gebracht. "Das ist ein Zahl, die sich sehen lassen kann", erklärte Sprecher Wolfgang Zink in der jüngsten Mitgliederversammlung der Bildungsregion.
Die Bildungsregion Ortenau, gefördert durch das Landesprogramm Bildungsregionen, das Landratsamt Ortenaukreis sowie die Wirtschaftsregion Ortenau und deren Gesellschafter bewegt Bildung im Ortenaukreis, heißt es in einer Pressemitteilung in eigener Sache. Durch die zweckgebundenen Fördermittel in Höhe von knapp 280 000 Euro, die nach eigenen Angaben durch die BRO generiert wurden, seien viele Bildungsprojekte ermöglicht worden wie beispielsweise die Hector-Kinderakademien, das Projekt "Ortenauer Weg", die Sommerschule in Offenburg und viele mehr. 393 Mitglieder seien derzeit an Bord. Die Geschäftsstelle umfasst zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen: Sabine Bier und Alexandra Herrmann. Der engagierte Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
Zu Beginn der Versammlung erhielten die Teilnehmer eine Führung durch das Technische Zukunftsmuseum "TEMOpolis" sowie durch die Life-Science Labore des Vereins "Forscher/innen für die Region" (FRO). Reinhard Braun, vom Temopolis-Vorstand und Hans-Peter Möschle, Vorstand FRO, gaben einen kurzen Überblick über Ziele und Konzeption der Einrichtung. Die anschließende Jahreshauptversammlung wurde vom Vorstandssprecher Wolfgang Zink geleitet. Dem Übersichtsbericht über das Vereinsjahrs folgte der Ausblick über den Schwerpunkt der kommenden Jahre mit dem neuen Projekt "NOW – Netzwerk Ortenauer Weg: Digitalkompetenz als regionales und kommunales Bildungsprojekt". Im Anschluss fanden Neuwahlen des Vorstandes statt.
Die bisherigen Vorstandsmitglieder Wolfgang Zink (Sprecher des Vorstands), Herbert Krankenberg und Elisabeth M. Asche stellten sich zur Wiederwahl. Robert Henn, Ellen Janka und Anne Nickert, schieden aus ihren ehrenamtlichen Posten aus. Als Nachfolger wurden Oberstudiendirektor Peter Bechtold, Schulleiter des Hans-Furler-Gymnasiums in Oberkirch, Thomas Breyer-Mayländer, Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Medienmanagement und Prorektor für Marketing und Organisationsentwicklung an der Hochschule Offenburg, sowie Diplomingenieur Sönke Krebber, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Firma KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Achern gewählt.
Neue Kassenprüferin ist Heidi Hornickel, als Vertreterin der Mitglieder in der Steuergruppe wurde Tanja Ritter bestätigt. Abschließend dankte Wolfgang Zink den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für die engagierte Arbeit, den Mitarbeiterinnen des Bildungsbüros für die Vorbereitung der Versammlung sowie den Gastgebern der Veranstaltung, dem Verein Forscher/innen für die Region und dem Zukunftsmuseum Temopolis.

Ressort: Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der BZ vom Sa, 26. Mai 2018.

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19.04.2018
www
Mai 2018
Museumsfinder.org
weltweit

Im "Museumsfinder" finden Sie entweder technische Museen weltweit mit zahlreichen Angaben wie Öffnungszeiten, genaue Adresse, Preise, Bilder etc. - oder verwenden die Bildergalerie nach vorheriger Selektierung Ihres Interessensgebietes.


Einfach mit "www.museumsfinder.org" starten und TEMOpolis oder Ohlsbach usw. eingeben.


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19.04.2018
Offenburg
Do, 19. März 2018
Mittelbadische Presse
Ortenau regional

Ausschnitt aus dem Artikel
Rechts: Vollständiger Artikel

Langsam an die Roboter rantasten

Immer montags lernen Robotik-Neulinge die Grundlagen des Programmierens in der Anfänger-Robotik-AG

VON KATRIN MOSMANN

Robby Rheinschnake hat euch ja schon etliche Male von Andreas Kempf und seiner offenen RobotikAG (Arbeitsgemeinschaft) für Fortgeschrittene, die immer donnerstags im Marta-Schanzenbach-Gymnasium in Gengenbach ist, erzählt. Die Jungs und Mädels der AG, die von den Forschern für die Region (FRO) gefördert wird, haben schon an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen. Am 27. April etwa werden sie sogar zur Deutschen Meisterschaft des Robocup-Junior-Wettbewerbs nach Magdeburg fahren. Ihr könnt euch sicher denken, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und die jungen Technikfans das Programmieren und Konstruieren ja auch irgendwann einmal von Grund auf lernen mussten.

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Heft 1|2018
„Das Archiv, Magazin für Kommunikationsgeschichte“

„Das Archiv“ ist die Zeitschrift des größten historischen Vereins Europas, der Gesellschaft für Post-und Telekommunikationsgeschichte (DGPT) mit rund 10.000 Mitgliedern.

Ausschnitt aus dem Artikel
Rechts: Vollständiger Artikel

Ein Museum der Zukunft

Das TEMOpolis in Offenburg

von Thomas Rode

Offenburg nennt sich selbst ,.die Stadt zwischen Rhein und Reben". Kein Wunder. befinden sich doch über sieben Weinbaubetriebe auf dem Stadtgebret. Doch es gibt hier noch mehr als Wein. In Offenburg wurde der Grundstein für das weltweite Medienuntemehmen Burda gelegt - den Burda Tower sieht man schon aus der Ferne. Darüber hinaus befinden sich hier eine technische Hochschule und im Umland zahlreiche "Hidden Champions" des deutschen Mittelstandes. Grund genug für den gemeinnützigen Verein "Technisches Erlebnismuseum Offenburg e.V. (TEMOpolis)", für die Technik- und Medienstadt Offenburg ein eigenes Zukunftsmuseum in Angriff zu nehmen.
Der Verein unter der Leitung von Frank Leonhardt plant im laufenden Jahr 2018 die Eröffnung des TEMOpolis. Mit ihm sind Hans-Peter Schemitz, ein ehemaliger Physiklehrer am technischen Gymnasium. und Hans-Peter Mösch1e, Initiator des Gengenbacher Jugendforschungszentrums, im Boot. Das "Technische ZukunftsMuseum" will innovative Technologien von morgen zeigen. Denn obwohl die Ortenau in diesem Bereich viel zu bieten hat, gibt es größere Technik-Ausstellungen nur in Mannheim (Technoseum) und Karlsruhe (ZKM). Beide sind mindestens eine Stunde Fahrt von Offenburg entfernt.

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24.02.2018 09:15
HitRadio OHR
Ortenauer Heimat Radio
Hier geht's zum HITRADIO OHR - einfach näher dran -

ZUKUNFTSMUSEUM TEMOPOLIS IN OHLSBACH WIRD HEUTE ERWEITERT

24. Febr. 2018 - 09:15
In Lahr wurde gestern das neue Stadtmuseum in der Tonofenfabrik eröffnet. Das beschäftigt sich mit der Geschichte und Vergangenheit der Stadt.
In Ohlsbach wird heute Nachmittag ein Museum, dass sich mit der Zukunft beschäftigt, erweitert: Das Technische ZukunftsMuseum TEMOpolis. Darin zu sehen smarte Spülmaschinen, Roboter und weitere technische Zukunftsentwicklungen, so TEMOpolis Vereinsvorsitzender Frank Leonhardt. Die Ausstellungsstücke werden von der Hochschule Offenburg, von jungen Forschenden und von Unternehmen der Region bereitgestellt.
Autor: (ts)

TEMOPOLIS VEREINSVORSITZENDER FRANK LEONHARDT HAT GROSSE PLÄNE MIT DEM MUSEUM

Hören Sie hier das Interview mit dem 1. Vorsitzenden Frank Leonhardt

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27.02.2018
Badische Zeitung
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Von Armin Krüger
Di, 27. Februar 2018
Offenburg

Früher war sogar die Zukunft besser

In Ohlsbach hat der Verein Technisches Erlebnismuseum Offenburg am Wochenende sein "Zukunftsmuseum" eröffnet.

OHLSBACH/OFFENBURG. Über Ohlsbach strahlte die Wintersonne. Für Wärme sorgte eine gut funktionierende Heizung und ein Gläschen Winzersekt. Die herzliche und geistreiche Begrüßung des Vorsitzenden des Vereins Technisches Erlebnismuseum Offenburg, Frank Leonhardt, tat ein Übriges zur gelösten Atmosphäre im neu eröffneten "Zukunftsmuseum", und das Jazzduo Zipflo Reinhardt und Maiki Adel spielten edlen Standard-Jazz dazu.

Grußworte kamen vom Ohlsbacher Bürgermeister Bernd Bruder und von Offenburgs Kulturfachbereichsleiterin Carmen Lötsch, die in Vertretung der Oberbürgermeisterin erschienen war. Letztere wähnte man augenzwinkernd bei der Konkurrenzveranstaltung in Rust, der Wahl zur Miss Germany, was jedoch von Carmen Lötsch dementiert wurde. Ihre Grußworte ergänzte sie durch kurzweilige Betrachtungen über das synergetische Verhältnis von Kultur und Technik und schloss mit ihrem rednerischen Talent ganz nebenbei die Lücke im Programm, die aufgrund der Erkrankung des Gastredners Winfried Lieber, entstanden war.
Der Hausherr Hans Peter Möschle verwies auf die segensreiche Verbindung von Wirtschaft und Forschung in der Region und die nicht zu unterschätzende Präsenz hiesiger Firmen auf dem Weltmarkt wie zum Beispiel die Firma Meiko oder Herrenknecht. Martin Herrenknecht persönlich habe laut der Organisatoren die Museumseröffnung eigentlich mitfeiern wollen, aber auch in seinem Fall gab es Mutmaßungen über die Bevorzugung der Veranstaltung in Rust.
"Früher war sogar die Zukunft besser." Dieses paradoxe Bonmot des genialen Karl Valentin war seiner Zeit wohl an die ewig gestrigen Stammtischler und Fortschritts-Pessimisten gerichtet doch in Bezug auf die präsentierten Exponate im Zukunftsmuseum Ohlsbach lässt es sich auch ganz ohne Spott interpretieren. Die futuristischen Designs längst überholter Technikinnovationen, Commodore Computer und Haushaltsgeräte, die wie Ufos aussehen, belegen anschaulich die Faszination die dem Brandneuen obliegt. Die Zukunft wurde immer wieder aufs Neue erfunden und und in neuen Produkten bildhaft erschaffen. Doch die Welt des Analogen endet ein Stück weit mit dem Digitalzeitalter. Die Neuerungen präsentieren sich heute als Datenströme und 0-1-Zahlenkolonnen, die museal schwieriger darstellbar sind. So gesehen war die Zukunft früher schon besser. Und daher lohnt sich ein Besuch des Museums. Gerade für junge Menschen, den Digital Natives, deren Vorstellung von Fortschritt sich in den Begriffen i Phone 5 bis 8 erschöpft. Anschluss an die Gegenwart findet der technikbegeisterte Besucher in Form eines 3 D-Druckers, dem man während bei der Arbeit zusehen kann, sowie den preisgekrönten Energiesparvehikeln namens "Schluckspecht" die mit einem Liter Benzin die Distanz von 1800 Kilometern überbrücken können. Es sind Leihgaben der Fachhochschule Offenburg.
Das Museum sieht sich auch als Adresse für Schulklassen. Noch besser wäre natürlich ein Standort in Offenburgs Innenstadt, stellt Vorstandsmitglied Reinhard Braun fest. Das Ohlsbacher Projekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Die Suche nach einem geeigneten Haus im Zentrum läuft.

Das Technische Zukunftsmuseum in der Carl-Benz-Straße 30 in Ohlsbach ist jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Infos und Anmeldung zu Führungen für Schulklassen unter
http://www.temopolis.de

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22.02.2018
Offenburg
Do, 22. Febr. 2018
Mittelbadische Presse
Ortenau regional

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21.02.2018
bo:
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Mittelbadische Presse
ZEITUNGEN DER ORTENAU
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Zurück in die Zukunft

In Ohlsbach öffnet Technisches Zukunftsmuseum Temopolis

Autor: Sandra Biegert
21. Februar 2018

Am Sonntag eröffnet das neue Technische Zukunftsmuseum »Temopolis« in Ohlsbach. Vielfältige Exponate aus der Region, von Firmen und aus privaten Sammlungen, werden ausgestellt. Das Angebot besteht vorerst für ein Jahr und soll sich stetig weiterentwickeln.
Noch läuft der Aufbau in der Ausstellungshalle im Ohlsbacher Gewerbegebiet auf Hochtouren. »Wir müssen die Exponate noch ordentlich anordnen und beschildern«, erzählte Frank Leonhardt, Vorsitzender des Vereins »Technisches Erlebnismuseum Offenburg«. Doch nicht nur das: Noch immer kommen neue Ausstellungsstücke hinzu. So erwarten die Initiatoren des Zukunftsmuseums »Temopolis« am Freitag die Anlieferung eines Elektro-Autos.
Am Sonntag soll zur Eröffnung aber alles für die Besucher bereit sein. Das Museum will sein Publikum auf eine Reise durch die Zeit mitnehmen. Der Gast kommt über einen roten Teppich »rein in die Zukunft«, wo ihn der Roboter Bruno (eigentlich Alpha 1 Pro) erwartet. Bruno und seine Freundin Brunhilde sind echte Tanztalente. Außerdem stellte die Hochschule Offenburg zwei Prototypen des »Schluckspechts« als Leihgabe zur Verfügung. Diese von Studenten entwickelten Fahrzeuge sind besonders energieeffizient und haben schon einige Preise gewonnen. Über drei Zeittunnel bewegen sich die Besucher dann Schritt für Schritt zurück in die Vergangenheit. Jeder Tunnel hat sein eigenes Thema: Kommunikation, Elektronik und Mechanik.

Technischer Fortschritt

»Unser Zukunftsmuseum ist etwas Besonderes«, erzählte Leonhardt. »Museen beschäftigen sich normalerweise mit der Vergangenheit. Wir zeigen aber sowohl die Zukunft als auch die technische Entwicklung.« So können die Besucher auch ein wenig in Nostalgie schwelgen. Ein Vereinsmitglied hatte zum Beispiel eine alte Musikbox für die Ausstellung besorgt. »Da muss man dann aber Mark-Stücke mitnehmen«, sagt Leonhardt.

Aus privater Sammlung

Die meisten der ausgestellten alten Radios oder Funkempfänger kommen aus seiner privaten Sammlung. Sein persönliches Highlight sind neben den Robotern zwei voll funktionsfähige, originale kanadische Funkempfänger. Sein Stellvertreter Hans-Peter Schemitz machte auf den Nachbau eines »Haselwandermotors« aufmerksam, wodurch die Ausstellung auch einen regionalen Bezug bekommt. Unter anderem haben auch die Firmen Hiwin, Kratzer, J. Schneider Elektrotechnik oder Meiko etwas beigesteuert.
Das Jahr in Ohlsbach sieht der Vereinsvorsitzende auch als Chance, um Erfahrungen zu sammeln und das Museum bekannt zu machen. Das will er auch über Workshops oder Vorträge erreichen. »Das Projekt ist noch im Entstehen und wird sich immer weiter entwickeln.« Der langfristige Plan sei es aber, einen festen Standort in Offenburg zu finden.
Der Ohlsbacher Unternehmer Hans-Peter Möschle stellt die aktuellen Räumlichkeiten kostenlos zur Verfüg20180221cung. Möschle ist auch Initiator des Gengenbacher Schülerforschungszentrums, in dem Gebäude befinden sich darum noch zwei kleine Forschungslabore. In der »Forscherecke« sollen die Ergebnisse ausgestellt werden.
Der Verein »Technisches Erlebnismuseum Offenburg« arbeitet seit einem Jahr in Eigenregie an der Ausstellungskonzeption von »Temopolis« und freut sich über alle, die aktiv dabei mitmachen wollen.

Info
Eröffnung
Das Technische Zukunftsmuseum »Temopolis« in der Carl-Benz-Straße 30 in Ohlsbach hat ab dem 25. Februar immer sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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21.02.2018
Ortenau
Mi, 21. Febr. 2018
STADTANZEIGER
Von djä
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Offenburg
Mi, 21. Februar 2018
Veröffentlicht in der gedruckten Ortenau-Ausgabe des Stadtanzeigers.
Von djä

"Wir zeigen Vergangenheit und das, was kommen wird"

DAS TECHNISCHE ZUKUNFTSMUSEUM TEMOPOLIS IN OHLSBACH ERÖFFNET AM 25. FEBRUAR

Ohlsbach (djä) Wie schnell technische Entwicklung voranschreitet, wird im Alltag meist nicht bewusst wahrgenommen. Mobiltelefone regeln Haustechnik, Spracherkennung steuert Geräte und Autos oder Haushaltsgeräte tun Dinge, die vor einigen Jahren der Science Fiction vorbehalten waren. Ohne Computer läuft meist gar nichts mehr. Wer weiß da noch, wie das alles einmal begonnen hat?
Ab Sonntag können sich Interessierte in Ohlsbach staunend auf die Spuren der Vergangenheit begeben. In der Carl-Benz-Straße lädt der Verein Temopolis zu einer Zeitreise in sein technisches Zukunftsmuseum ein – das ist wie eine Leistungsschau durch die Welt der Technik. In drei Zeittunneln kann der Besucher in die Entwicklung der elektronischen Kommunikation, der Informationstechnologie, der Mechanik und der Elektrotechnik abtauchen. Die Exponate, von denen viele von heimischen Firmen als Leihgabe gestellt werden, zeigen die fortschreitende Technik. Aus der Gegenwart, in der Musik in der Cloud verfügbar ist, geht es bis zum Volksempfänger der 1930er-Jahre. Zeitgeist wird spürbar beim Kofferradio aus den 1960er-Jahren, das Kultstatus erlangte, weil Musik plötzlich tragbar wurde.
Gezeigt werden handbetriebene Bohrer und Druckerpressen und die Entwicklung zu hochpräzisen Geräten. Vom Hochradnachbau geht es in die Welt der modernen Sporträder und von Friedrich August Haselwanders Drehstrom-Synchronmaschine bis zum Linearmotor, der Magnetschwebebahnen oder die Leseköpfe in Festplatten betreibt. Der Offenburger Haselwander, der 1886 den Drehstrommotor erfand, ist ein gutes Beispiel für die Innovationskraft der Region. Die Dezimalwaage wurde in Gengenbach erfunden. Im Museum im Ohlsbach steht ein altes Exponat.
Gut 15 Helfer haben fast elf Monate lang an der Ausstellung mitgearbeitet, berichten die Initiatoren Frank Leonhardt und Hans-Peter Schemitz. Temopolis zeigt nicht nur, was war und was gerade aktuell ist. Hier wird auch gezeigt, was die Zukunft bringen wird. "Die Zukunft kommt auch aus unserem ,Kinzigtal-Valley'. Was hier im technischen Bereich geleistet wird, hat eine große Strahlkraft nach außen", sagt der Ohlsbacher Unternehmer Hans-Peter Möschle. Er stellt den Platz für das Museum in seiner Industriehalle zur Verfügung. Hier steht auch als Leihgabe der "Schluckspecht" der Hochschule, ein Experimentalfahrzeug mit niedrigstem Spritverbrauch.
Das liebevoll "Brunhilde" und "Bruno" genannte kleine Roboterpaar aus der Familie "Alpha" hat das Zeug, dank ihrer Vielseitigkeit zu Publikumslieblingen zu werden. Dazu ist "Brunhilde" mit den roten Bommeln auf dem Kopf eine echte Vertreterin des Schwarzwalds. "Wir wollen kein normales Museum sein. Bei uns wird es auch Interaktion geben. Events, Workshops und Vorträge werden geplant. Wir können Unterstützung und jede Hilfe gebrauchen", erklären Leonhardt und Schemitz das Konzept. Die Zeitreise in Temopolis ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr möglich. Für Gruppen und Schulklassen können Führungen vereinbart werden. Aktuelle Informationen gibt es unter www.temopolis.de.




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15.02.2018
Offenburg
Do, 15. Febr. 2018
Lahrer Zeitung.
Von Patrick Merck

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15.02.2018
Offenburg
Do, 15. Febr. 2018
Badische Zeitung.
Von Julia Trauden
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Offenburg
Do, 15. Februar 2018
Veröffentlicht in der gedruckten Offenburg-Ausgabe der Badischen Zeitung.
Von Julia Trauden

OFFENBURG

Von der Zukunft in die Vergangenheit

Einst für Offenburg geplant, nun in Ohlsbach verwirklicht: Verein Temopolis eröffnet am 25. Februar das "Technische Zukunftsmuseum".

OFFENBURG/OHLSBACH. Nach dem gescheiterten Versuch, ein Technikmuseum in der Offenburger Innenstadt zu platzieren, ist der Verein Temopolis auf den Standort Ohlsbach ausgewichen: Vom 25. Februar an erzählen Exponate im "Technischen Zukunftsmuseum" in der Carl-Benz-Straße die Geschichte des technischen Fortschritts, in der Offenburg eine bedeutende Rolle spielt.
Er macht Liegestützen, Kniebeugen und kann sogar tanzen: "Alpha 1", ein intelligenter und sehr beweglicher Roboter, ist eines der Ausstellungsstücke, das die Besucher des neuen Museums in der Ohlsbacher Carl-Benz-Straße erwartet. Er steht für die Zukunft, für die modernste Technik, die dem Menschen schon heute viele Aufgaben abnimmt und die bald noch viel mehr leisten wird. Frank Leonhardt, der Vorsitzende des Vereins Temopolis und einer der Ideengeber für das Technikmuseum, hat "Alpha" auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin entdeckt – und sich ihn gleich als Leihgabe gesichert.
Die Robotik ist neben der Fahrzeugtechnik eine der zukunftsträchtigen Technologien, denen sich das neue Museum in Ohlsbach widmet. Sein Wunsch sei es, dass "Alpha" bald Gesellschaft durch "Sweaty" bekommt, den prämierten, Fußball spielenden Roboter der Hochschule – jedoch sei noch nichts fest vereinbart, sagt Frank Leonhardt.
Mit der Hochschule wollten die Museumsgründer aber auf jeden Fall eng kooperieren. Zwei Leihgaben hat der Verein bereits von ihr erhalten: Es sind Prototypen des von Studenten entwickelten "Schluckspechts". Der Rennwagen hat mit einer Tankfüllung von einem Liter Diesel unter anderem schon rekordverdächtige 1800 Kilometer zurückgelegt – ein großer Schritt in Richtung energieeffiziente und umweltfreundliche Mobilität. Der Schluckspecht ist eine der Entwicklungen, die vom technologischen Potenzial Offenburgs und der Region zeugen. Er ist aber längst nicht das einzige Aushängeschild der Stadt: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hat der Offenburger Friedrich August Haselwander mit der Drehstrommaschine eine bahnbrechende technische Erfindung gemacht. Haselwander steht genauso für den in Offenburg verankerten technischen Fortschritt wie Xaver Henco mit seiner 1830 in Betrieb genommenen Ölmühle oder die Verlegerfamilie Burda mit ihren Druckpressen.

"Wir schauen nach Alternativen in Offenburg"

Der Besucher des neuen Museums in Ohlsbach kann die Entwicklung immer ausgefeilterer Techniken anhand von Exponaten nachverfolgen, die zum Teil Leihgaben von lokalen Unternehmen sind. In drei "Zeittunneln" zu unterschiedlichen Themenbereichen - Kommunikation, Elektronik und Mechanik - unternehmen die Ausstellungsgäste eine Reise zurück in die Vergangenheit. Sie gelangen von Musik aus der "Cloud" zu Radio-Sendeanlagen der kanadischen Streitkräfte, die zwischen den 60er- und 90er-Jahren in Lahr stationiert waren, vom Roboter zum Fernschreiber und zum Grammophon, vom elektrischen Linearantrieb, der zum Beispiel in E-Bikes zum Einsatz kommt, zu per Handkurbel oder Riemen betriebenen Bohrern.
Auf 400 Quadratmetern spiegelt sich in der Halle in Ohlsbach Industriegeschichte wider. Den Ausstellungsraum stellt der Ohlsbacher Unternehmer Hans-Peter Möschle, selbst Temopolis-Mitglied und Initiator des Gengenbacher Schülerforschungszentrums, kostenlos zur Verfügung. Er wird die Räumlichkeiten auch für sein Forschungsprojekt nutzen.
Außerdem sollen in der Halle künftig Vorträge und Symposien stattfinden, wie Frank Leonhardt ankündigt. Der Standort in Ohlsbach ist für die Initiatoren des Museums aber keine endgültige Lösung: Sie haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, in Offenburg ein zentrales Ausstellungsgebäude zu finden. Ursprünglich hatte der Verein geplant, das Technikmuseum in der alten Stadthalle einzurichten – hier kommt nun aber das Einkaufszentrum Rée Carré hin. Das Museumsprojekt in Ohlsbach sei zunächst auf ein Jahr angelegt, erklärt der Vereinsvorsitzende Leonhardt: "Parallel schauen wir nach Alternativen in Offenburg."
Damit der Traum von Technikmuseum in der Stadt Wirklichkeit werden kann, sei der Verein auf weitere tatkräftige Mitglieder sowie die Förderung durch Unternehmen und eventuell auch die Kreis- und die Stadtverwaltung angewiesen. Rund 15 Leute hätten in den vergangenen elf Monaten aktiv beim Aufbau der Ausstellung in Ohlsbach mitgeholfen, berichtet Leonhardt, rund eine Handvoll Unternehmen - darunter Meiko, die Volksbank sowie die Firma Hiwin - unterstützten das Vorhaben bereits.
Info: Das Technische ZukunftsMuseum in der Carl-Benz-Straße 30 in Ohlsbach ist ab 25. Februar jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr für Besucher geöffnet. Führungen für Gruppen, etwa für Schulklassen, können im Voraus gebucht werden. Weitere Infos gibt es unter http://www.temopolis.de.


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04.10.2017
STADTANZEIGER
Mi, 04. Okt. 2017
Die Wochenzeitung der Ortenau
von: Rembert Graf Kerssenbrock

DER VEREIN FÜR DAS ZUKUNFTSMUSEUM "TEMOPOLIS" ZÜNDET STUFE ZWEI IN OHLSBACH

In drei "Zeittunneln" durch die Geschichte der Technik

Eingestellt von: Rembert Graf Kerssenbrock
aus Offenburg
Ohlsbach (djä).
Technische Errungenschaften werden kaum als Kulturgut wahrgenommen – deshalb braucht die Region ein Technisches Zukunftsmuseum. Davon sind die Projektinitiatoren Frank Leonhardt und Hans-Peter Schemitz seit Jahren überzeugt. Mit rund 30 Mitstreitern verfolgen sie das Ziel, "Temopolis – das Technische Erlebnismuseum Offenburg" einzurichten. Den ersten Schritt im Masterplan ging der Verein 2016 mit einem "Showroom" in derzeit nicht genutzten Gewerberäumen im Offenburger Industriegebiet West. Dort gibt es einen Querschnitt der Kommunikationstechnik wie historische Radios, Funk- und Fototechnik, Grammophone und Computer zu bestaunen.
"So eines hatten wir früher auch einmal", wird mancher Besucher erkennen und sich der rasanten Entwicklung bewusst werden. Nun wird der zweite Schritt in Angriff genommen. Der Ohlsbacher Unternehmer Hans-Peter Möschle, Initiator des Gengenbacher Jugendforschungszentrums und Temopolis-Mitglied, stellt Platz in seiner Industriehalle zur Verfügung. Hier kann der Verein einige seiner Ideen umsetzen. "Wir wollen heute innovative Technik von morgen zeigen, bevor sie museumsreif ist und den Blick zurück nicht vergessen", beschreibt Schemitz das Projekt. Der Verein freut sich über die Chance, zunächst mit einem überschaubaren Risiko dem angestrebten Ziel eines Technikmuseums in Offenburg näherzukommen. "Schauen wir mal, wie sich die Sache entwickelt", so Schemitz.
Geplant ist der Bau von drei "Zeittunneln", die mit historischen Exponaten eingerichtet werden und mit jedem Schritt tiefer in die Vergangenheit führen. Jeder Zeittunnel hat trotz Überschneidungen sein eigenes Thema. So wird ein Tunnel alles rund um die Kommunikation zeigen, vom Funk bis zum Computer. Ein zweiter wird sich der mechanischen Entwicklung widmen. Im dritten Tunnel stehen elektrische Geräte im Vordergrund. Am Eingang betritt der Besucher die Zukunft, die "Cloud". Auf der Wunschliste steht deshalb ein Begrüßungsroboter. Ein Sponsor hat bereits einen kleineren Roboter als Schaustück versprochen. Der hatte auf der Funkausstellung in Berlin für Aufmerksamkeit gesorgt. "Er tanzt sehr gelenkig, bewegt sich nicht so, wie man das von einem Roboter erwartet", weiß Leonhardt. Zukunft und Gegenwart werden sich in zahlreichen Exponaten mischen. Die Hochschule Offenburg steuert einen ihrer "Schluckspechte" als Leihgabe bei. Mit den futuristisch anmutenden Fahrzeugen nehmen Studenten erfolgreich an Wettbewerben teil, bei denen es darum geht, mit einer geringen Menge Treibstoff möglichst weit zu fahren.
Das Konzept des Zukunftsmuseums umfasst auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Es gibt viele innovative Firmen in der Region. Die Region besitzt eine reiche Industriegeschichte und viel Potential. Das soll sich in Ohlsbach widerspiegeln. Interaktivität und Vorträge runden das Angebot ab.
"Wir suchen noch weitere Mitstreiter jeden Alters, die sich beim Aufbau einbringen wollen mit Ideen, Konzepten und praktischer Unterstützung. Und das Museum wird sich dynamisch entwickeln", so Leonhardt. Zunächst will man sich mit Veranstaltungen präsentieren. Mit dem ersten könnte in einigen Monaten die Eröffnung des ungewöhnlichen und innovativen Museums gefeiert werden. Aktuelle Infos gibt es unter www.temopolis.de.
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05.04.2017
STADTANZEIGER
Mi, 05. April 2017
Die Wochenzeitung der Ortenau
von: arts

Museum mit der Technik von morgen und dem Blick zurück

30 begeisterte Frauen und Männer wollen „TEMOpolis" Realität werden lassen

Offenburg (arts). Offenburg braucht ein Technisches Zukunftsmuseum, davon sind die Initiatoren Frank Leonhardt und Hans-Peter Schemitz überzeugt. „Offenburg ist traditionell Technik- und Medienstadt, die im Herzen der ‚Blauen Banane' liegt, wie eine der innovativsten Regionen Europas zwischen England, und Norditalien vom französischen Wirtschaftswissenschaftler Roger Brunet bezeichnet wird, die sich durch besondere Dynamik in Wirtschaft und Kultur auszeichnet", bekräftigt Leonhardt.
Der Journalist und Ortenauer Pionier in der Kommunikationstechnik ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Technisches Erlebnismuseum Offenburg", kurz „TEMOpolis". Sein Vize Hans-Peter Schemitz, ehemals Physiklehrer am Technischen Gymnasium und Abteilungsleiter Elektrotechnik, ergänzt: „Mittlerweile bezeichnen wir uns als Technisches Zukunftsmuseum. Denn wir wollen, eigentlich museumsuntypisch, heute innovative Technik von morgen zeigen, bevor sie museumsreif ist, aber natürlich den Blick zurück nicht vergessen.“ Allerdings ist das Museum in der Projektphase. Die erste Stufe hatte der Verein im vergangenen Jahr gezündet, als man in derzeit nicht genutzten Gewerberäumen im Offenburger Industriegebiet West einen und „Showroom" eingerichtet hatte. Dort zeigen die bislang rund 30 technikbegeisterten Frauen und Männer derzeit einen Querschnitt aus Geräten der Kommunikationstechnik, wie historische Radiogeräte, Funktechnik, Grammophone, IT oder Fototechnik.
Der Startschuss für die zweite Stufe fällt gerade. Der Ohlsbacher Unternehmer Hans-Peter Möschle, Initiator des Gengenbacher Jugendforschungszentrums und Mitglied bei „TEMOpolis", stellt dem Verein für ungefähr zwei Jahre einen Teil seiner Industriehalle in Ohlsbach zur Verfügung. Leonhardt und Schemitz freuen sich über diese Chance, zunächst mit überschaubarem Risiko dem endgültigen Technikmuseum wieder etwas näher zu kommen. Dessen Standort soll Offenburg sein, aber „schauen wir mal, wie die Sache sich entwickelt", gibt sich Schemitz abwartend.
Die Fertigstellung des Ohlsbacher Museumsprojekts ist in der zweiten Jahreshälfte geplant, bis dahin hat das Team viel zu tun: die Halle den Bedürfnissen entsprechend gestalten, die Ausstellung konzeptionieren und mit Exponaten und Animationen bestücken. „Das breite Thema bei der ersten Ausstellung wird wohl die Kommunikation sein. Auch durch die Kooperation mit der Hochschule Offenburg wollen wir Entwicklungen in den Bereichen 3D-Drucker, Roboter, Drohnen oder Fahrzeugtechnik erlebbar machen", kündigt Leonhardt an, der seinerseits viel Historisches aus seiner umfangreichen Elektroniksammlung beitragen kann.
Ein Bereich der Ausstellung des ehemaligen Betreibers eines Offenburger Lokalradiosenders und Unternehmers ist die Rundfunktechnik. Das sind nicht nur Empfangsgeräte von der alten Röhrentechnik bis zum modernen Digitalempfänger, sondern auch Studio- und Sendetechnik.
Man wird einen UKW-Sender ausstellen, der bis in die neunziger Jahre von Lahr aus Programme für die dort stationierten Kanadier ausgestrahlt hat. So hoffen die Museumsleute, die Besucher mit einer Portion Erinnerung und Lokalität auch emotional zu erreichen.
Die Zusammenarbeit mit Hans-Peter Möschle wird dem Verein weitere Tore öffnen, da dieser in Gengenbach das Jugendforschungszentrum „Xenoplex“ initiiert hat. Möschle und die beide TEMO-Vorsitzenden sehen eine ideale Ergänzung. Weitere Kooperationen werden gesucht, natürlich auch Sponsoren, um die Ziele für ein Technisches Museum zu erreichen.
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31.03.2017
Offenburg
Fr, 31. März 2017
Badische Zeitung.
von: Hubert Röderer
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Offenburg
Fr, 31. März 2017
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.
von: Hubert Röderer

OFFENBURG

Lust machen auf die MINT-Fächer

Info-Truck der Initiative "Discover Industry" gab 250 Schülern aus der Region Einblick in die Welt der Naturwissenschaft und Technik.

OFFENBURG. Der doppelstöckige Lkw ist unübersehbar. Und außergewöhnlich. Er transportiert seit zwei Jahren die Initiative "Discover Industry" durch ganz Baden-Württemberg. Ziel ist, mit dem imposanten Info-Truck Schüler ab Klasse 7 an Geräten, Maschinen und Robotern schnuppern zu lassen und sie für Elektro- und Metallberufe sowie ein Ingenieursstudium zu begeistern. Vier Tage lang stand der Lkw jetzt auf dem Gelände der Hochschule. Die Initiatoren sind von der Einrichtung voll und ganz überzeugt. Der Truck sei ständig ausgebucht, die Warteliste groß.
Der Truck sieht ziemlich futuristisch aus, der da vor dem MI-Gebäude der Hochschule steht. Das ist angemessen, schließlich geht es im Inneren auch um Zukunft – um die Zukunft von Schülern und Schülerinnen der 7. bis 10. Klassen an Haupt und Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien. Auf 100 Quadratmetern können sie auf große Entdeckungsreise durch die M- und E-Welt gehen, die Welt von Maschinenbau und Elektrotechnik. Sie sollen quasi auf den Geschmack kommen. So wie die Klasse von Zehntklässlern des Schiller-Gymnasiums Offenburg, eine von insgesamt neun, die sich mit einer mehrstündigen Stippvisite einen vielleicht bleibenden Eindruck von einer für sie noch recht unbekannten Berufs- und Studienwelt verschaffen wollten. 250 werden es diesmal in Offenburg gewesen sein, um die sich die Diplom-Physikerin Katinka Ballmann, der Robotik-Ingenieur Dominik Weickgenannt und der promovierte Chemiker Peter Hörtz, alles junge Leute, geduldig kümmerten. Denkbar, dass der eine oder die andere tatsächlich den Weg in die genannten Branchen finden wird. Ballmann ist überzeugt, dass es ihr in den zwei Jahren seit der Gründung der Initiative "bestimmt schon gelungen" sei, junge Menschen für die MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – zu gewinnen. Bis zu 220 Tage im Jahr zieht der Truck durchs Ländle, ist alle zwei Tage in einer anderen Stadt. Offenburg bildete eine Ausnahme: Auch junge Studenten, die an der Hochschule noch in einer Art Schnupperphase ("Start-Ing") sind, konnten an den vier Tagen das Know-how des Lkw nutzen.
Der "Discover Industry"-Truck – Kostenpunkt: 2,5 Millionen Euro – ist ein Projekt der Baden-Württemberg-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg, und von Südwestmetall. "Das Schöne an dem Angebot ist: Du siehst ganz konkret, was du damit anfangen kannst", sagt Stephan Wilcken, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Freiburg. "Total überbelegt" sei er, das Interesse riesig, "wir könnten drei oder vier solcher Trucks gut gebrauchen." Er eigne sich auch für Lehrerfortbildungen, etwa an Gewerbeschulen. Interessierte Schulen können sich anmelden, die Nutzung ist kostenlos. "Erstbewerber werden bevorzugt", sagt Rudi Beer von der Stiftung.
Im Beisein von Staatssekretär Volker Schebesta ("Der MINT-Bereich ist uns wichtig, wir wollen Fachkräfte gewinnen") teilte Rektor Winfried Lieber mit, dass die Nachfrage nach den Offenburger Hochschulfächern unterschiedlich hoch sei, in Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen deutlich höher als in Elektrotechnik. Dort profitiere man zum Glück auch von Leuten, die nach einer Elektrikerlehre den Mumm haben, sich über den zweiten Bildungsweg für ein Studium zu qualifizieren. Wichtig sei immer, dass angehende Studenten "intrinsisch motiviert" seien: Die Entscheidung für ein Ingenieursstudium müsse "von innen heraus getroffen werden".
Wilcken ist überzeugt, dass es "trotz Industrie 4.0" in der Ingenieursbranche "keine Arbeitslosigkeit" geben werde. Die Unternehmen seien zudem überaus optimistisch ins Jahr 2017 gestartet.
Hier gibt es weitere Informationen

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18.07.2016
Südwest
Mo, 18. Juli 2016
Badische Zeitung.
von: Wolf H. Goldschmitt
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Südwest
Mo, 18. Juli 2016
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.
von: Wolf H. Goldschmitt

MANNHEIM

Das Mannheimer Technoseum hat technikbegeisterte Flüchtlinge eingeladen.

Ein Museumsbesuch als Türöffner zu einem fremden Land und seiner Industriegeschichte.

HEIDELBERG/MANNHEIM. Es ist zweifelsohne eine Begegnung der besonderen Art: Flüchtlinge begreifen deutsches Kulturgut. Und das auch im wörtlichen Sinne. Ein Dutzend Frauen und Männer aus Syrien, Afghanistan und Gambia haben im Mannheimer Technoseum beim Buchdruck selbst Hand angelegt und ihre eigene Postkarte gestaltet. Die Idee, die dahinter steckt: Ein Museumsbesuch als Türöffner zu einem fremden Land und seiner Industriegeschichte.
Nach wenigen Minuten weiß auch Julia Campos, die Deutschkurse in den Heidelberger Flüchtlingsunterkünften gibt: die Premiere ist gelungen. "Das ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, Vertrauen zu schaffen." Mit der kostenlosen Aktion hat sich auch das Technoseum einen neuen Besucherkreis erschlossen. Gut die Hälfte der rund 250 Teilnehmer aus den Deutschklassen zeige bereits Interesse an dieser interkulturellen Methode, ihre neue Heimat und deren Sprache näher kennen zu lernen, glaubt Campos.
Dass es diesmal fast nur Männer sind, die sich angemeldet haben, hat seinen Grund: die meisten sind Automechaniker, Fahrradtechniker oder haben einen ähnlichen Beruf erlernt. Technik zieht also und besonders dann, wenn man alles anfassen darf. Staunend stehen die Gäste vor der alten Bleisatzdruckmaschine, mit der früher Zeitungen hergestellt wurden. Keine Spur weniger interessant finden sie die Herstellung von Mehl und anderen Lebensmitteln. Auch vor der Papiermühle werden die Augen groß.
Federführend bei der Zusammenführung der unterschiedlichen Kulturen ist der Asylarbeitskreis Heidelberg. Er nimmt sich im Auftrag der Stadt der in Heidelberg lebenden Flüchtlingsfamilien an. Sein Engagement umfasst unter anderem Sprachförderung ebenso wie Hausaufgabenbetreuung und Begleitung zu Behörden und Ärzten. Das Projekt "Sprachbrücken", das von der Baden-Württemberg-Stiftung unterstützt wird, entwickelt innovative Konzepte zum Fremdsprachenerwerb. Bei der Führung durch das Technoseum wird nur Deutsch gesprochen und – wie sich rasch zeigt – von allen Teilnehmern der Auftaktveranstaltung gut verstanden.
"Bei uns gibt es in der Dauerausstellung zahlreiche Bereiche, die die eigene Lebenswelt tangieren und Anlass geben, sich über alltägliche Situationen in Deutschland und den Herkunftsländern auszutauschen", erklärt Antje Kaysers, Leiterin der Pädagogik am Technoseum. Ihr Haus und der Asylarbeitskreis wollen mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass der Museumsbesuch nicht nur für Abwechslung im Sprachkursbetrieb in den Unterkünften sorgt, sondern auch Schwellenängste abbaut.
Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Auch dank der zahlreichen Mitmachstationen war das Verstehen naturwissenschaftlich-technischer sowie historischer Zusammenhänge möglich. Die ungewöhnliche Allianz von Museum und Arbeitskreis gilt zunächst für ein Jahr.

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02.07.2016
Offenburger
Stadtgeflüster
Sa, 02. Juli 2016
Mittelbadische Presse
Zeitungen der
Ortenau
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Offenburger Stadtgeflüster

Luft nach oben ist auch noch, was die Pläne für ein Technikmuseum in Offenburg angeht. In dieser Woche haben die Initiatoren des Vereins »Temopolis« mit großer Euphorie das Projekt vorgestellt. Es ist ihnen zu wünschen, dass die Idee auch bei potenziellen Geldgebern gut ankommt, denn sonst könnte es mit dem ambitionierten Vorhaben schwierig werden. Das Aus für ein Kreativwirtschaftszentrum in der Spinnerei hat ja zuletzt gezeigt, dass es ohne das nötige Geld nicht geht – schon gar nicht, wenn so ein Vorhaben nicht von städtischer Seite unterstützt wird.

Wenn Sie uns was flüstern wollen: 0781/504-3531 oder lokales.offenburg@reiff.de

Autor:
Florian Pflüger
01.07.2016
Offenburg
Fr, 01. Juli 2016
Lahrer Zeitung.
von: Florian Laurösch
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Offenburg

Technik soll erlebbar werden

Von Florian Laurösch

Der Verein "Technisches Erlebnismuseum Offenburg" (Temopolis) möchte seinen Traum von einem Museum in der Kreisstadt wahr werden lassen. Nun haben die Initiatoren ihre Pläne vorgestellt.
Offenburg. Die Region Offenburg ist ein Technikstandort, diese Überzeugung hat zu der Gründung des Vereins geführt. Der hat zurzeit einen Showroom im Industriegebiet West zu bieten, möchte aber ein Museum aufbauen. Wann es eingerichtet wird, steht noch nicht fest, auch Details über Standort und Umfang der Ausstellungsfläche sind noch unklar. Das Temopolis sollte aber möglichst in der Innenstadt gelegen sein.
Das Konzept des Museums steht indes bereits fest: "Wir wollen Dinge zeigen, die heute beziehungsweise morgen noch technisch aktuell sind", berichtet Frank Leonardt vom Verein "Technisches Erlebnismuseum Offenburg", der rund 25 Mitglieder hat – alles Technikbegeisterte wie etwa Gründungsmitglied Hans-Peter Schemitz, ehemaliger Abteilungsleiter der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg.
In dem Museum sollen moderne Technologien im Mittelpunkt stehen. Um dies zu realisieren, arbeitet der Verein eng mit Bildungseinrichtungen wie der Hochschule Offenburg zusammen. In die Gestaltung des Museums sollen auch Firmen eingebunden werden, die Produktentwicklungen ausstellen können. "Wir haben in Offenburg viele Unternehmen, denen wir eine Plattform bieten möchten", kündigt Vereinsmitglied Reinhard Braun an.

Zusammenarbeit mit der Hochschule Offenburg

Das Museum will sich am elsässischen Kindermuseum "Le Vaisseau" orientieren, soll also ebenfalls Mitmachangebote bieten – allerdings für Erwachsene. Private Sammlungen von Mitgliedern sollen den historischen Teil der Ausstellung ergänzen, wobei der Verein auch hier auf Unterstützung durch Spenden hofft.
Unter dem Motto "Heute Utopie – morgen Wirklichkeit" steht jedoch der Zukunftsaspekt im Mittelpunkt. So sollen neueste Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren oder in der Robotertechnologie zentraler Bestandteil des Museums werden. Hierbei will sich der Verein auch einen kritischen Blick auf technische Entwicklungen nicht nehmen lassen.
Ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Offenburg ist der Roboter "Sweaty", dessen Entwicklung vom Verein verfolgt und betreut wird. Dieser Roboter konnte erst nur simple Aufgaben im Sitzen lösen, kann jetzt aber schon selbstständig gehen und soll noch im nächsten Jahr sogar das Laufen lernen. Zuletzt soll er Teil eines ganzen Roboterteams werden, das gegen eine menschliche Fußballmannschaft spielen können soll. Über diese und weitere Entwicklungen soll in den Ausstellungsräumen des Museums informiert werden.
Aber auch Trends im Bereich Alltagsgegenstände sollen in dem künftigen Museum vorgeführt werden, wenn es nach den ehrgeizigen Plänen geht. So sollen im neuen Museum auch 3D-Drucker und ihre Möglichkeiten eine Rolle spielen­ – der Besucher soll erfahren,wohin sich die einzelne Technikbranchen entwickeln. Aktualität ist der höchste Anspruch, den der Verein an seine Exponate stellen wird, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

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29.06.2016
Offenburger
Tageblatt
Mi, 29. Juni 2016


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Autor:
Florian Pflüger
29.06.2016 11:29
SWR 4
Baden-Württemberg
Hier geht's zum Text und zum Video SWR 4
- Willkommen im Südwesten -

Technik-Museum für Offenburg

29.06.2016 11:29
Offenburg soll ein Technisches Zukunftsmuseum bekommen. Um diese Idee zu verwirklichen, hat sich ein Verein mit inzwischen 25 Mitgliedern gegründet. Und der sucht jetzt nach Sponsoren aus der Wirtschaft und hofft in der Innenstadt ein passendes Gebäude zu finden. Ein Show-Room mit historischen Radios und Kameras soll schon dieses Jahr eingerichtet werden.
Ein Beitrag von Ulf Seefeldt
Stand: 29.6.2016, 11.29 Uhr

Hören Sie hier das Interview mit dem 1. Vorsitzenden Frank Leonhardt zum Thema Audio-Speichermedien und Museumspläne (Showroom)
und einen Beitrag von Hans-Peter Schemitz zum Thema Firmeneinbindung.

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29.06.2016
STADTANZEIGER
Mi, 29. Juni 2016
Die Wochenzeitung der Ortenau
von: rek

Grammophone, alte Radios, 3D-Drucker und Drohnen

Verein sucht Sponsoren für Technikmuseum als Projekt der Zukunft

Offenburg (rek). Die alte Stadthalle als Standort für ein Technikmuseum in Offenburg hat sich zerschlagen. Nun wendet sich der Verein „Technisches Erlebsnismuseum“ an die Öffentlichkeit. Gesucht werden Sponsoren, Räume in der Innenstadt und weitere Unterstützer.
Der bisherige „Showroom“ liegt im Industriegebiet West zwischen Baufachmarkt und Autowaschstation. In den Regalen stehen alte Grammophone, Schallplattenspieler, Satellitenschüsseln, Schreibmaschinen, Fotoapparate, alte Radios als Zeitzeugen der technischen Vergangenheit. Zu den Exponaten gehören aber auch moderne Geräte wie ein – wenn auch ausrangierter – 3D-Drucker als Leihgabe der Hochschule, eine flugfähige Drohne und im Foyer ist ein Tisch für Fußball-Roboter des Klostergymnasiums aufgebaut.
Der Vorstand des Vereins um Frank Leonhardt, Hans-Peter Schemitz, Joachim Schröter und Reinhard Braun sieht das „TEMOpolis“ (Technisches Zukunfts-Museum Offenburg) als kulturelles Highlight: „Wir wollen zukunftsweisende Technologien verknüpfen mit den aktuellen digitalen Welten und verbinden mit den Wurzeln unserer technischen Entwicklung.“
Eine „Plattform für Technologie und Zukunftsvisionen“ solle entstehen, erklärt Reinhard Braun und verweist auf ähnliche Einrichtungen in Deutschland.
Als Standort schwebt dem Verein, zu dem 25 Aktive als „harter Kern“ gehören, ein Gebäude beispielsweise in der nördlichen Innenstadt vor, unweit des geplanten Einkaufsquartiers.
„Wir sind auf Sponsoren angewiesen“, ruft Hans-Peter Schemitz auf, um die veranschlagte siebenstellige Summe aufzubringen. Gespräche mit renommierten Firmen habe es bereits gegeben, die auch Interesse bekundet hätten. So seien, Schemitz weiter, die Ausbildungsabteilungen der Offenburger Betriebe die passenden Partner. Noch habe sich aber keines gefunden, das Vorhaben finanziell zu unterstützen. Die Stadt habe bereits erklärt, selbst keine großen Investitionen tätigen zu wollen, so Leonhardt.
Was sich alles neben wechselnden Ausstellungen in dem innenstadtnahen Gebäude befinden sollte, wissen die Initiatoren bereits: ein Internetcafé, ein Technikshop und ein Veranstaltungsraum für Vorträge. „Wenn Firmen ihre technischen Gegenstände zur Verfügung stellen, werden wir sie in der Ausstellung entsprechend präsentieren“, sieht Schemitz sowohl für das Technikmuseum als auch die Unternehmen Vorteile.
Für die interessierte Öffentlichkeit findet im jetzigen „Showroom“ (In der Jeuch 3 im Industriegebiet West) am 9. Juli ab 15 Uhr eine Infoveranstaltung statt.
Weitere Infos: www.temopolis.de

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29.06.2016
Offenburg
Mi, 29. Juni 2016
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.
von: Judith Reinbold
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"Wir denken nicht so klein"

OFFENBURG. "Wir wollen zeigen, was gerade modern ist, aber auch, was morgen modern sein wird", so Frank Leonhardt. Er ist der erste Vorsitzende des Vereins "Temopolis", der es sich zum Ziel gesetzt hat, in Offenburg ein Technisches Zukunftsmuseum aufzubauen. Inhaltlich soll ein Bogen zwischen Vergangenheit und neuester Technik geschlagen werden. Eine erste Informationsveranstaltung für Interessierte findet am 9. Juli, 15 Uhr, In der Jeuch 3 im Industriegebiet West statt.
"Temopolis", so soll das Museum einmal heißen – ursprünglich hatten die Vereinsinitiatoren auch mit dem Namen "Technisches Erlebnismuseum Offenburg" geliebäugelt. Jetzt haben die Vorstandsmitglieder allerdings entschieden: Die Zukunft soll inhaltlich in den Mittelpunkt des Museumskonzepts gestellt werden. "Gleichzeitig wollen wir den Bogen zur Vergangenheit und den Ursprüngen der technischen Entwicklung spannen", sagte Frank Leonhardt am Dienstag. Eine erste Projektbeschreibung ist entwickelt, worauf genau das Museum sich inhaltlich aber spezialisieren will, steht noch nicht fest. "Wir sind offen für alles", sagt Hans-Peter Schemitz, zweiter Vorsitzender.
Auf kurze Sicht solle ein "Show-Room" eingerichtet werden, der in der Innenstadt liegen soll, möglichst nahe am Alltag der Bürger. Langfristig wolle man ein Haus finden, in dem Ausstellung, Technik-Shop, Internet-Café und Vortragsraum vereint werden, erklärt Vorstandsmitglied Reinhard Braun. "Wir planen mit mindestens 1500 Quadratmetern, wir denken nicht so klein", so Schemitz.
Die Vorstandsmitglieder müssen zugeben, dass noch kein konkretes Gebäude gefunden ist und die Finanzierung noch nicht steht. Wie viel Geld insgesamt zusammen kommen müsse, sei demnach noch nicht klar, "wir werden allerdings mit einem siebenstelligen Betrag rechnen müssen", sagt Schemitz. Wo das Geld herkommen soll? "Wir stehen in Kontakt mit Betrieben, die wohlwollend auf unsere Vorschläge reagiert haben – konkret werden konnte allerdings noch niemand", so Leonhardt am Dienstag. Doch Schemitz ist sich sicher, dass die Firmen Interesse zeigen werden, wenn es in die genauere Planung geht: "Wir können eine Win-Win-Situation anbieten: Die Unternehmen geben uns Geld, dafür bieten wir ihnen eine Plattform, um das Unternehmen zu präsentieren." Dafür kämen viele Betriebe in Frage, die mit Technik zu tun haben – von Meiko bis Hansgrohe.
Momentan zählt der Verein "Temopolis" nach eigenen Angaben rund 25 Mitglieder, doch auch hier zeigt sich der Vorstand optimistisch. Leonhardt sagt: "Wir wissen, dass unserem Projekt gegenüber eine positive Grundstimmung in der Bevölkerung herrscht. Wir erwarten ein paar hundert Mitglieder, jetzt, wo wir an die Öffentlichkeit gegangen sind."

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28.06.2016 16:58
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VEREIN SUCHT UNTERSTÜTZER FÜR PROJEKT "OFFENBURGER TECHNIKMUSEUM"

28. Jun. 2016 - 16:58
Ein Technikmuseum in Offenburg – das plant der Verein TEMOpolis. Heute haben die Mitglieder ihre Pläne erstmals vorgestellt. Sie suchen jetzt nach Unterstützern. Wo das Technikmuseum entstehen könnte, ist noch unklar. Zur Finanzierung werden wohl Gelder in Millionenhöhe gebraucht. In den Mittelpunkt des Museum soll die Zukunft gestellt werden. Neben historischen Exponaten sind in dem Offenburger Technikmuseum daher auch Roboter oder 3D-Drucker geplant.
Autor: (sst)
Hören Sie hier das Interview mit dem 1. Vorsitzenden Frank Leonhardt

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28.06.2016
bo:
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Mittelbadische Presse
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Der Traum vom "Zukunftsmuseum" soll wahr werden

Initiatoren eines Technikmuseums in Offenburg haben ihre Ideen vorgestellt und rühren nun die Werbetrommel / Info am 9. Juli
Die Mitglieder des Vereins Technisches Erlebniszentrum Offenburg sind am Dienstag mit ihren Plänen an die Öffentlichkeit gegangen. Sie suchen nach Unterstützern, einem Gebäude – und sind zuversichtlich, dass auch die Finanzierung gestemmt werden kann.
Noch beschränkt sich die Sammlung vor allem auf historische Dinge: ein Grammofon, alte Radiogeräte und Sendeanlagen. Was im sogenannten Show-Room von Frank Leonhardt im Industriegebiet Nordwest derzeit zu sehen ist, stammt in erster Linie aus seinem eigenen Fundus. Doch es soll nur einen Vorgeschmack auf das geben, was der einstige Gründer eines Radiosenders und seine Mitstreiter in den kommenden Jahren in Offenburg auf die Beine stellen wollen: Der Traum von einem Technikmuseum soll Wirklichkeit werden.
»Heute ist der Startschuss, um an die Öffentlichkeit zu gehen«, sagte Leonhardt am Dienstagvormittag beim Pressegespräch, als er als Vorsitzender des 25 Mitglieder zählenden Vereins Technisches Erlebnismuseum Offenburg zusammen mit seinem »Vize« Hans-Peter Schemitz und Reinhard Braun das Ansinnen vorstellte. Nun gehe es darum, weitere Unterstützer für das Projekt zu finden. Wo genau das Technikmuseum unterkommen könnte, sei noch genauso offen wie die Frage der Finanzierung – mit Kosten im siebenstelligen Bereich wird gerechnet.

Neueste Technik zeigen

Wichtig ist dem Verein der Blick nach vorn. »Wir wollen die Zukunft in den Mittelpunkt stellen«, betonte Leonhardt. Deshalb soll es neben historischen Exponaten Roboter oder 3-D-Drucker zu sehen geben. Dabei soll unter anderem die Kooperation mit der Hochschule Offenburg helfen. Warum sollten deren Aushängeschilder wie der Rennwagen »Schluckspecht« oder der Fußballroboter »Sweaty« erst in 50 Jahren im Museum stehen, wenn man sie doch heute schon zeigen könne, wie Reinhard Braun anmerkte, der betonte: »Die neueste Technik soll ausgestellt werden.« Zudem sollen die Besucher zum Mitmachen angeregt werden. Auch lokale Erfindergrößen wie Xaver Henco oder Friedrich-August Haselwander könnten hier gewürdigt werden.
Auch Unternehmen sollen mit ins Boot geholt werden. Sie könnten sich an der Finanzierung beteiligen und im Gegenzug Ausstellungsflächen für ihre Entwicklungen bekommen – ganz gleich, um welche Geräte es geht. So seien die Spülmaschinenhersteller Meiko und Hobart »geradezu prädestiniert, da einzusteigen«, sagte Hans-Peter Schemitz.
Die Initiatoren halten Offenburg als Standort für ideal. Die Stadt verfüge über eine innovative Wirtschaft, über Wissen und Kultur, Medien und Kommunikation sowie eine sehr gute Verkehrsanbindung, nicht zuletzt über Tourismus, wie Braun aufzählte. Zudem liege Offenburg genau in der Mitte der »Blauen Banane«, wie der französische Geograf Roger Brunet die besonders bevölkerungsreiche und dynamische gekrümmte Achse zwischen irischer See und Mittelmeer genannt hat. »Was liegt näher, als hier so ein Zukunftsmuseum aufzubauen?«
Was die Größe angeht, zog Schemitz einen Vergleich zum Technikmuseum in Bonn mit 1500 Quadratmetern. »Es muss nicht die kleinste Variante sein«, betonte er. Bei der Frage nach dem Gebäude verwies er auf die nördliche Hauptstraße mit ihren vielen Leerständen, darunter die alte Post.
HINWEIS: Ein erster Infotreff zum Museumsprojekt findet am Samstag, 9. Juli, um 15 Uhr im Show-Room, In der Jeuch 3, statt. Eingeladen sind alle, die sich eine Unterstützung des Projekts, sei es durch Kontakte oder auch finanziell, vorstellen können.

Autor:
Florian Pflüger

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05.06.2015
Offenburg
Fr, 05. Juni 2015
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.
von: Volker Gegg
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Er möchte Temopolis eröffnen

Hans-Peter Schemitz wird heute 70 / Ehemaliger Lehrer will Technisches Erlebnis-Museum gründen

Mit 70 Jahren noch ein Großprojekt geplant: Hans-Peter Schemitz möchte mit seinem Verein Temopolis in Offenburg ein Technikmuseum errichten. Der pensionierte Gewerbeschullehrer feiert am heutigen Freitag seinen 70. Geburtstag.

Der Mensch braucht was, das ihn antreibt. Hans-Peter Schemitz hat ein solches Projekt, das er schon über Jahre hinweg intensiv verfolgt. Selbst einen Verein hat der ehemalige Lehrer und Abteilungsleiter der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg für sein Großprojekt vor rund eineinhalb Jahren schon gegründet. Der Vereinsname Temopolis verrät schon ein wenig, worum es Schemitz mit seinen derzeit 25 Mitstreitern geht. »Der Name steht für ein Technisches Erlebnis-Museum hier in Offenburg«, erklärt Schemitz, der mit seiner Familie am heutigen Freitag seinen 70. Geburtstag feiert.
Der Medien- und Hochschulstandort Offenburg braucht laut Schemitz einfach wie Karlsruhe oder Pforzheim ein Technisches Museum, gerade weil auch in Offenburg innovative Köpfe wirkten. Schemitz denkt hierbei an den Offenburger Ingenieur und Erfinder Haselwander, den Unternehmer Henco oder an die Mediendynastie Burda. »Offenburg hat Schätze, und die sollte man auch zeigen«, so der agile Initiator, der seit seiner Kindheit sich stets mit der Technik beschäftigte. Ein Konzept für das Erlebnis-Museum steht bereits, neben der Vergangenheit soll auch die Zukunft einen Platz darin haben. »Wir wollen etwas Besonderes machen, das die Besucher fasziniert und auch animiert wieder zu kommen«, so die Vision des Pädagogen.
Das Temopolis sollte möglichst in der Innenstadt gelegen sein, bevorzugt in einem historischen Gebäude wie dem alten Schlachthof oder im alten Palmengarten. Die Gespräche mit der Stadt laufen, nun ist der Verein aktiv auf der Suche nach Sponsoren. Jede freie Minute widmet Schemitz seinem Großprojekt, aber auch das Hobby Reisen mit dem eigenen Camper kommt nicht zu kurz. 1945 wurde Hans-Peter Schemitz in Grünkraut geboren. »Ja, bei dem Namen lachten stets auch meine Schüler, aber den Ort im Allgäu nahe Ravensburg gibt’s wirklich«, erklärt Schemitz.

Aus einer Lehrerfamilie

Nicht nur sein Vater war Lehrer, sondern auch seine Mutter und sein Großvater. »Das hat mich immer beeindruckt, dass mein Großvater stets von ehemaligen Schülern besucht wurde. Schlecht muss er also seinen Job damals nicht gemacht haben.« Beruflich bedingt zog es die Familie stets weiter, Mainz, Trier, Baden-Baden waren die Orte, in denen Schemitz aufwuchs. In Baden-Baden machte er sein Abi. Lehrer werden wollte Schemitz als Abiturient eigentlich nicht, stattdessen absolvierte er ein Studium an der Technischen Hochschule in Karlsruhe.
Als diplomierter Ingenieur arbeitete er zwei Jahre als Assistent an der Technischen Hochschule. »Dort hatte ich Kontakt mit Studenten, und es hat mich beeindruckt, wie sie mit dem Stoff umgehen und wie hier geforscht wird«, so Schemitz weiter. Dies führte zu seiner Entscheidung Lehrer zu werden. Seine zwei Jahre als Referendar brachten ihn nach Offenburg an die damalige Gewerbeschule. Dort ist er auch geblieben, als Lehrkraft für Elektrotechnik. Nach 14 Jahren wurde er Abteilungsleiter und Hunderte von Schülern hat Schemitz die Geheimnisse der Nachrichtentechnik vermitteln können.

Vielseitig engagiert

Nebenbei engagierte sich Schemitz in der Erwachsenenbildung beim Telekolleg, war aktiv beim Aufbau des Berufskollegs, der Fachrichtung Mechatronik und im IB-Bereich, bis zu seiner Pensionierung vor sechs Jahren mit dabei. Zweimal hat Schemitz geheiratet. Heute lebt er mit seiner zweiten Frau Sybille Herr-Schemitz im eigenen Haus in der Oststadt. Drei Kinder, zwei aus erster Ehe, haben die beiden. »Und dazu kommen noch drei Enkel«, freut sich Schemitz.
Autor:
Volker Gegg

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